Misereor - Die katholische Nase ist unanfassbar
Das katholische Entwicklungshilfswerk MISEREOR wirbt immer wieder mit seiner “Mut ist,” Kampagne. In den letzten Tagen nun ist mir dieses Riesenplakat aufgefallen und die Nachricht darauf ist für mich völlig unverständlich. Wenn dieser Verein sich für diese Inhalte stark machen möchte, warum verhält er sich nicht im eigenen Haus so?
Nicht nur das in den letzten Jahren die sexuellen Missbräuche in der katholischen Kirche mit Salamitaktik aufgeklärt wurden, die Täter im eigenem Hause seit eh und je geschützt werden und die Stellungnahmen vom Kirchenoberhaupt an keiner Stelle für die Opfer befriedigend waren, nein sie werden auch noch über den Verhandlungstisch gezogen und zum Schweigen verdonnert.
Mit dem Geld, erklärt einer, "können wir nicht einmal die Anwälte bezahlen, die nötig wären, um die Wahrheit vor Gericht durchzukämpfen". spiegel
Damit wirkt eine solche Kampagne wohl eher unglaubwürdig und zynisch, wenn man sich dann dabei noch als Helfer in der Not versteht. Wer sucht denn beim Täter Schutz, mag man meinen und so scheint eine Beratungsstelle der katholischen Kirche für Missbrauchsopfer mit einer dürftigen Telefonzeit doch eher nach Makulatur auszusehen, als nach einer wirkliche Hilfe.
An die eigene Nase mag man sich nicht fassen und vom Aufarbeiten und verändern erfährt man ebenso wenig. Vielleicht würde es schon sehr viel bringen, wenn man die eigenen Straftaten unterbinden würde. Somit bescheinigt sich die katholische Kirche mit diesem Slogan selbst keinen Mut zu haben.
Einen guten Einblick und eine reichhaltige Sammlung der Verbrechen der katholischen Kirche, kann man unter http://verbrechendesvatikans.blogspot.com/ finden.




