Die Welt und der Dialog - Wofür denn noch Kommentare?
Pressefreiheit impliziert auch sich die Freiheit zu nehmen, das zu löschen was einem nicht passt. Vor dieser Freiheit steht das geltende Recht welche Inhalte nicht veröffentlicht werden dürfen u.a. Aufruf zu Straftaten, Links oder Bilder von expliziter Gewalt, Pornographie, Bombenbau, etc. Nach diesen Rechten verbleibt also das “Hausrecht” des Webseitenbetreibers.
Ich kommentiere selbst gern einige Artikel der renommierten Presse. RP-online und der SPON sind dabei recht umgänglich. Als sehr sensibel und nicht nachvollziehbar hat sich für mich der Focus und die BILD herausgestellt. Jede noch so sanfte Kritik erhält keine Chance veröffentlicht zu werden. Hausrecht. Gut. Aber einen Dialog führt man so keinen mit seinen Lesern. Wenn unsere renommierte Presse sich den Anspruch gibt die Welt widerzuspiegeln und eine Kommentarfunktion zur Verfügung stellt, dann sollte sie dies auch tun. Mit Ereignissen wie in den letzten Tagen, kann man sehr gut beobachten wie manche Zeitungen den Dialog der Kommentarfunktion verstehen wollen.



